Wettbewerb Höhere Fachschule Gesundheit HFGZ

Luzern

2015

Zwei hohe Häuser markieren entlang der Strasse den Übergang von den heterogenen Spitalbauten zur gegenüberliegenden Strassenseite mit kleinteiliger Bebauung.  Der markante Baukörper mit rechteckigem Grundriss steht als kompaktes Volumen in gebührendem Abstand zum Institut für medizinische Mikrobiologie am östlichen Rand des Planungsperimeters und spielt im Westen zum Hochhaus hin einen grosszügigen offenen Raum frei. Das Raumprogramm wird in einem verdichteten Kubus abgebildet, der mit interessanten inneräumlichen Verknüpfungen eine zeitgemässe Lernlandschaft schafft. Öffentlichkeitsnahe Nutzungen werden im Erdgeschoss über das zum Teil zweigeschossige Foyer direkt erschlossen. Vom Foyer aus werden die Studierenden mit natürlicher Lichtführung zur zentralen, vertikalen Haupterschliessung geführt.  Diese grosszügige Treppe bildet das Herz der Anlage. Sämtliche Räume gruppieren sich um diesen Kern. Das verwaltende Personal und die Dozentenschaft erreichen im Sockel ihre Arbeitsräume. Im Erdgeschoss greift die Erschliessungsfigur hinab ins Untergeschoss und bindet dies räumlich ans Foyer an. Auf allen Unterrichtsebenen bieten sich den Studierenden überraschende räumliche Bezüge. In jedem der drei Schulgeschosse erweitern sich die Erschliessungsbereiche an die Aussenfassade. Sie begünstigen zum einen den offenen Austausch zwischen den Studierenden, zum anderen vom Bewegungslärm abgewandte, ruhige Aufenthaltszonen und Lerninseln.

Ort: Spitalstrasse 46, 6004 Luzern
Auftraggeber: Stiftung Berufsbildung Gesundheit Zentralschweiz
Beschaffung: Projektwettbewerb, offenes Verfahren

Freiraum: Fahrni Landschaftsarchitekten GmbH, Luzern
Bauingenieur: Basler & Hofmann AG, Zürich
Gebäudetechnik: 3-Plan Haustechnik AG, Winterthur
Arbeitsgemeinschaft: ROMAN HUTTER ARCHITEKTUR_GMBH, Luzern